Sat Hari Singh – Gespräche mit Gott

Als Yogi Bhajan sagte: „Er glaube nicht an Wunder, sondern alles was er tut, beruht auf wunder.“ Dann hat er schon eine Wassermann Weissheit mit uns geteilt. Also, dass die Wunder näher kommen, die spirituelle Welt näher ist. Er selbst Gott näher ist und auch der andere der Nächste ist nicht nur näher, der andere der Nächste, bin ich Selbst. Und wenn das so ist! Dann haben wir, der andere und ich, das selbe Selbst. Und es ist wichtig, mit diesem Selbst zu kommunizieren, denn wie sollen wir hukum, wie sollen wir die Wahrheit in uns erfahren, wenn wir sie nicht holen, aus unserem höheren Selbst? Und deswegen heisst unser workshop „Gespräche mit Gott“. Denn unser höheres Selbst und Gott sind eins.
Sat Nam.

 

1981 hatte ich mich entschieden, in den Guru Ram Das Ashram zu gehen. Ich wollte mich ganz dieser spirituellen Lebensweise des Kundalini Yoga und Sikh Dharma widmen, mein gesamtes Leben. Die Morgenröte des Wassermannzeitalters hatte viele Menschen wie mich bewogen, ihr Leben zu 100% in neue Zusammenhänge zu geben. In Bioläden, bei Amnesty – oder eben Yoga. Die nächsten elf Jahre bestand mein Leben aus Sadhana, 3HO, Golden Temple Restaurant, Abend Yoga, Kindererziehung und vor allem im Erleben, Vorbereiten und Nachbereiten der Besuche von Yogi Bhajan. Das hat mich geprägt.

Ich habe in der Zeit mein Herzensgebet, das Jap Ji, zwei mal übersetzt, ein Mantra-Büchlein veröffentlicht und meine Erfahrungen in Musik verwandelt, denn unsere Religion – das habe ich gelernt – ist Musik. Alles andere hat sich später daraus ergeben.

Sat Hari Singh – Gespräche mit Gott